Dampfinhalationen für freies Durchatmen

Eine oder mehrere Dampfin­hala­tio­nen am Tag befreien die Nase kurzfristig, ermöglichen freies Dur­chat­men. Außer­dem kön­nen Dampfin­hala­tio­nen mit heil­samen Zusätzen wie Kamille (als Kamil­len­tee, Extrakt Kamil­losan) oder Euka­lyp­tus (ätherisches Öl) zum einen die Atemwege wieder befeucht­en. Zum Anderen Abson­derun­gen im Nasen- und Rachen­raum oder in den Lun­gen lösen, um ein Abhus­ten zu erle­ichtern.

Dampfin­hala­tio­nen sind ein­fach durchzuführen. Kochen­den­des Wass­er die Grund­lage — deshalb VORSICHT! Das gilt für Erwach­sene und natür­lich Kinder (Kinder erst ab 12 Jahre). Sie soll­ten niemals beim Inhalieren alleine gelassen wer­den, da Wass­er leicht auskip­pen und zu Ver­bren­nun­gen führen kann. Auch Erwach­sene soll­ten vor­sichtig mit der heis­sen Schüs­sel umge­hen.

Eine mit­tel­große Schüs­sel wird mit kochen­dem Wass­er gefüllt. Die Schüs­sel muss etwa 10–15 Zen­time­ter befüllt wer­den, mehr nicht. Als heilpflan­zliche Zugaben eignen sich lose Kamille oder Euka­lyp­tus-Öl. Während die Kamille (Apothek­er­ware) vor dem Ein­füllen in die Schüs­sel kommt, wer­den 3–6 Tropfen vom Euka­lyp­tus-Öl nach dem Wassereingießen dazugetropft. Der Kopf wird über die Schüs­sel gehal­ten, ein Hand­tuch über den Kopf gelegt. Eingeat­met wird durch die Nase, Aus­geat­met durch den Mund – solange wie sich Wasser­dampf in der Schüs­sel befind­et. Der Dampf hält unge­fähr drei bis fünf Minuten. Die Inhala­tion kann mehrere Male am Tag wieder­holt wer­den. Die Wärme und die anschließend befre­ite Nase sind angenehm, ein Dur­chat­men ist wieder möglich. Und: Die ätherischen Öle der Heilpflanzen unter­stützen in Nase und Lunge die Heilung.